Sie lasen von einem verlorenen Tagebuch, von der ersten großen Liebe, aus einem Jugendkrimi und vom Zauberlehrling Harry Potter – die Klassensieger der sechsten Klassen legten sich voll ins Zeug und gaben beim Vorlesewettbewerb ihr Bestes. Am Ende hatte Lea Rubio-Delgado aus der Klasse 6c die Nase vorn, den zweiten Platz belegte Simon Waniaschafsky aus der Klasse 6b vor Laetitia Walter aus der Klasse 6a.
Nachdem in den vergangenen Wochen die sechsten Klassen ihren Lesesieger ermittelt hatten, mussten sie bei der Entscheidung für den Schulsieger im ersten Durchgang kurze Passagen aus ihren gewählten Büchern vorlesen. Unterstützt von Klassenkameraden gaben die drei Leseratten trotz großer Nervosität ihr Bestes und lagen am Ende des ersten Durchgangs Kopf an Kopf. Im zweiten Durchgang dieses Schülerwettbewerbs mussten die drei Klassensieger einen unbekannten Textabschnitt aus dem Buch „Hugo hebt ab“ von Sabine Zett vorlesen. Auch dieser Durchlauf machte es der Jury nicht unbedingt leichter, unter den guten Vorlesern den Schulsieger auszuwählen. Die Jury, bestehend aus den Deutsch- und Klassenlehrern der sechsten Klassen und Daniela Raasch von der Hoehlschen Buchhandlung, konnte sich nach langer Beratung darauf einigen, dass der Schulsieger der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra Lea Rubio-Delgado heißt. Kleine Nuancen wie überragende Betonung und angemessene Lesegeschwindigkeit hatten den Ausschlag gegeben. Alle Vorleser erhielten eine Urkunde und einen Büchergutschein. Jetzt wartet der Kreisentscheid auf die Siegerin.
Dieser Wettbewerb findet bereits zum 54. Mal statt und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen veranstaltet und dient der Leseförderung der Kinder.
