„Wahnsinn, hier kann man den kalten Krieg ja noch richtig nachempfinden!“ Das war nur ein Kommentar amerikanischer Schüler, die die Gedenkstätte Point Alpha besuchten. Beeindruckt und betroffen zeigten sie sich auch von der Rekonstuktion der innerdeutschen Grenze und dem Beobachtungsstützpunkt der US-Army.

 

Der Besuch der Gedenkstätte Point Alpha  war einer der Höhepunkte des Programms des 10 tägigen Schüleraustausches zwischen der 

 

Jefferson-West-Highschool und der Brüder- Grimm-Gesamtschule in Bebra. Die amerikanischen Schüler waren zu Gast bei Familien von Schülern der Brüder-Grimm-Schule. Schon bei der Ankunft der Besucher aus Kansas gab es eine 

große Wiedersehensfreude, da sich die meisten schon von dem Besuch der  Bebraner Schüler in Kansas vor einem halben Jahr kannten und während des halben Jahres auch immer in Kontakt blieben.

Eltern und Schule hatten sich wieder ein abwechslungsreiches Programm überlegt und neben den geschichtlichen Punkten wie  Point Alpha oder der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald kam der Spaß auch nicht zu kurz: Es ging gemeinsam auf die Sommerrodelbahn auf der Wasserkuppe und zum Shopping nach Fulda und Erfurt.

Die amerikanischen Schüler wurden nicht nur von dem Schulleiter der Brüder-Grimm-Gesamtschule, Roland Klos Willkommen geheißen, sondern auch der neue  Bürgermeister Bebras empfing die Gäste herzlich im Rathaus. Der Vorstand vom Förderverein der Gesamtschule übergab den Besuchern ein Geschenk, ein Bild mit dem Wappen von Bebra.

Dieses werden dann hoffentlich wiederum Schüler der Gesamtschule in Kansas bewundern dürfen, wenn es in einem Jahr für sie zum Austausch nach Amerika geht.

 

 

Amerikanische Schüler machten Grenzerfahrungen