Lese-Aktionstag der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra
Tagelang hatten die Schüler der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra Bücher, Kurzgeschichten, Texte und Gedichte durchgestöbert und lesen geübt, um den ersten Lese-Aktionstag der Schule erfolgreich zu gestalten. Dann war es endlich soweit: am Freitag, 20. November, strömten die Schüler aus der Schule, um in Kindergärten, Altenzentren, anderen sozialen Einrichtungen, Geschäften, Banken und Betrieben ihr Können unter Beweis stellen.
Die Schüler der Jährgänge 5 und 6 lasen vor allem in Altenwohnheimen und Kindergärten in und um Bebra vor: im Kindergarten Breitenbach (Klasse 5a), im katholischen Kindergarten Villa Kunterbunt (Klasse 5b), im evangelischen Kindergarten Arche Noah (Klasse 5c), im Kindergarten Tabaluga (Klasse 5d), im Betreuten Wohnen-Bardt Krankenplege (Klasse 6a), in den sozialen Förderstätten (Klasse 6b), im Kindergarten Rappelkiste in Weiterode (Klasse 6c) und im Altenwohnheim AWO (Klasse 6d).
Schüler aus den Jahrgängen 7 und 8 machten sich auf den Weg zum Bankverein Bebra, zur Sparkasse, zum Schuhhaus Ebert, zur Hoehlschen Buchhandlung, zum Augenoptiker Schneider, zum Elektrogeschäft Funk, zur Firma Witzel, zum Blumengeschäft Gleim und zur LVM-Versicherung Blackert, um dort ihre ausgesuchten Texte und Gedichte zum Besten zu geben. Die Klasse 10a verbrachte den Lese-Aktionstag im Möbelhaus Daube und unterhielt mit spannenden Geschichten dort die Besucher.
Auch die Schüler der 9. Klassen waren an dieser Aktion beteiligt, sie waren jedoch nicht selbst aktiv, sondern sie bekamen an diesem Vormittag von dem in Bremen lebenden türkischen Autor Osman Engin vorgelesen und lauschten gespannt seinen Ausführungen.
Der Lese-Aktionstag wurde unter der Federführung der Schulsozialpädagogin Christina Kindler und der Lehrerin Katja Malers ins Leben gerufen, um Schule und Stadt miteinander ins Gespräch zu bringen, das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken und soziale Kontakte über diesen Tag hinaus zu knüpfen. Die Jugendlichen nahmen interessante Erfahrungen mit nach Hause und bekamen jede Menge positive Rückmeldungen. Mit einigen sozialen Einrichtungen ist eine gemeinsame Weihnachtsfeier angedacht, andere Einrichtungen baten um eine Wiederholung. Die Lehrkräfte, die ihre Schüler zu den Veranstaltungsorten begleiteten, nahmen erfreut zur Kenntnis, dass in der Schule verhaltensauffällige Schüler sich an diesem Tag sehr wohl fühlten und beim Vorlesen eine ganz andere Seite von sich zeigten.
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